Neues aus der Fachschule

Projektwoche 2012: Motopädie und Yoga

Am Montagmorgen kamen wir 14 Schüler der BK27a und b und BK26 in Speyer im Judomaxx an, ohne zu wissen was auf uns zukommt. Doch alle waren motiviert und ließen sich sofort auf die Aufwärmspiele unserer Lehrerin Tanja ein.
 

 
Sie erklärte uns den roten Faden, wobei es im Laufe der Woche „Vom Ich, zum Du, zum Wir“ gehen sollte. In der Motopädie geht es anfangs um die Sensomotorik (Körpererfahrung), wozu wir viele Stationen durchliefen, die unsere Sinne anregten. Darauf folgt die Psychomotorik (Materialerfahrung). Wir konnten dazu mit Klopapierrollen, großen Papierrollen und Klopapier unserer Kreativität freien Lauf lassen. 
 
Am Ende der Woche gelangten wir zu unserem Ziel der Soziomotorik (Sozialerfahrung). Durch Kooperation und Teamwork bauten wir eine große Murmelbahn und lösten weitere spielerische Aufgaben als Team.
Das große Ziel der Motopädie ist das Erlangen einer körperlichen und seelischen Ausgeglichenheit, was wir auch nachmittags im Yogazentrum gelernt haben. Hierbei geht es um die Selbstwahrnehmung, die durch Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayamas) und das Bewusstwerden des eigenen Ichs erreicht wird. Am Anfang jeder Yogastunde kamen wir in der Totenstellung (Sarvasana) zur Ruhe und Entspannung. Beim Sonnengruß stießen einige an ihre Grenzen. Durch Körperübungen, Meditation und Singen von Mantren erzielt man die Flexibilität der Muskelkraft (körperlichen Ebene), eine erhöhte Selbstwahrnehmung / Körperwahrnehmung (geistige Ebene). Dies führt zu einem starken Selbstbewusstsein und zur Stressresistenz (seelische Ebene), die wir für unseren Berufsalltag gut nutzen können.
Gemeinsamkeiten von Motopädie und Yoga ist das Menschenbild, da ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander im Vordergrund steht.

 

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