Neues aus der Fachschule

Projektwoche 2010: Vivaldi

Gut gelaunt aber Schlimmes erwartend, reisten wir Montag Morgens auf die Suche nach unserem Seminarort nach Bruchsal. Tief in der Wildnis, am Ende eines Waldwegs fanden wir dann, begrüßt von einem zumeist freundlichen Hund, eine Blockhütte, ein aufwändig aus Materialien des Waldes gebautes, eingerichtetes und gefülltes Zelt und eine klasse Frau, die uns kompetent und charmant durch die Woche begleitete.



Behutsam aber konsequent brachte sie uns die Natur, deren Früchte, deren Bewohner und den respektvollen Umgang mit denselben näher. Wir legten Naturmandalas, saugten Insekten mit dem Blasrohr ein, kletterten und lernten. Liebevoll mit Tee, Nutella-Broten und Kuchen versorgt sammelten wir Kraft für die beiden Hauptabenteuer der Woche.
Die Stadtralley war eindrucksvoll. Bewaffnet mit zwei rohen Eiern, einem Apfel und je einem Flohmarktartikel, gingen wir in Fünfergruppen in die böse, fremde Stadt. Dort sollten wir uns den ganzen Tag über mit Tauschgeschäften ernähren, 10 € verdienen, einen Bedürftigen zu einem Kaffee einladen und ein Ei kochen lassen. Die daraus resultierenden Grenzerfahrungen waren Teil des Lerneffekts.

 
A propos Grenzerfahrung: Das Übernachten unter freiem September-Himmel war abenteuerlich und für alle der Höhepunkt der Projektwoche.

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