Neues aus der Fachschule

Projektwoche 2010: Integrative Kooperative Abenteuerwanderung

Im Rahmen der Projektwoche waren wir mit 12 Fachschülern und 7 Schülern der Schule am Beilstein 4 Tage im Pfälzer Wald unterwegs.


Erstes Biwak im Garten der
Sonderschule -> „Kalt war´s“

Nach dem Kennenlernen am ersten Tag, einigen kooperativen Abenteuerspielen und einer kurzen Einführung in die „Geistigbehindertenpädagogik“, wurde gemeinsam mit den Sonderschülern die Ausrüstung gesichtet und ergänzt. Die Route wurde geplant und Lebensmittel eingekauft.

Kooperative Abenteuerspiele
Das erste Lager wurde aufgebaut und nach einem späten Grillabenteuer die erste Nacht im Freien verbracht. Nahe 0 °C war es nicht für Jeden kuschelig warm im Schlafsack. Hier haben dann die ersten „logischen Konsequenzen“ gewirkt. So wurde nochmals Material getauscht und ergänzt.
Dann ging es endlich los. Von der Schule am Beilstein ging es zum Bahnhof in Kaiserslautern und da unsere Truppe nicht die schnellste war, kamen wir gerade so zum Bahnhof, dass unser Zug vor der Nase weg fuhr. Daraufhin wurde erst mal mitten auf dem Bahnsteig gepicknickt.


„Eine tolle Truppe“

„Picknick“ auf dem Bahnsteig

In Neidenfels ging der Ernst der Tour dann los. Über die Burg Neidenfels und Lambertskreuz zog sich eine lange Karawane mit Fach- und Sonderschülern zum Friedrichsbrunnen. Einige Hatten so viel Power, dass sie sogar noch 200 zusätzliche Höhenmeter zum Drachenfels aufstiegen. Belohnt wurden die „Bergsteiger“ durch einen super Ausblick und einen wunderbaren Sonnenuntergang.


Der Aufstieg hat sich gelohnt!

Auf dem Drachenfels.
 


Die erste Nacht im Wald verbrachten einige Schüler Solo abseits vom Basislager. Dies war für die ganz Mutigen ein sehr intensives Erlebnis.


Der Mittwoch war für die Gruppe etwas schwierig. In der Pädagogik muss man manchmal Zeit verlieren, um später Zeit zu gewinnen und so handelten wir sehr konsequent, als wir feststellten, dass ein Jugendlicher unseren Verbandskasten unterwegs liegen gelassen hatte.
Wir trennten die Gruppe. Der Großteil marschierte auf eine Wiese, um dort zu spielen. Der Jugendliche lief mit einem Betreuer nochmals 7 Km zurück , um die Tasche zu holen.
Durch diese Aktion kamen wir sehr spät abends am Lagerplatz an. Da die Jugendlichen sehr müde waren und schnell schliefen, hatten die Erwachsenen sehr viel Zeit zum Spielen und Rätseln.



Nächtliche Waldküche Spätes Frühstück

 
Fachschüler schlafen gerne lange und so kamen wir erst gegen 12 Uhr los zu unserem nächsten Ziel Über den Eiswoog ging es zu einem stillgelegten Eisenbahntunnel. Dieser wurde mehrfach durchwandert und teilweise auch im „Alleingang“ bezwungen. Nach einer Spiele- und Gesangsrunde war sehr schnell Ruhe im Lager.

Die Biwaks wurden mit der Zeit
immer „wohnlicher“
Im Tunnel
 
Viel Spaß beim „Schleisenscheit“  


Am nächsten Morgen gab es zwei Möglichkeiten. Wieder länger schlafen oder 5 Km mehr wandern. Die Mehrheit war für die nähere Distanz. So kamen wir wirklich pünktlich um 8 Uhr los. Am Zirkusmuseum in Alsenborn gab es Frühstück und die Busfahrt verlief dann auch sehr lustig. Mit Kinder-, Fahrtenliedern und Schlagern unterhielten wir die mitfahrenden Senioren.


 
Waldmusiker: „Über den Wolken weinen Frösche nie ...

Wie das so für Aktionen der Fachschule üblich und auch gut ist, endete diese Veranstaltung mit einer intensiven Reflexions- und Verpflegungsrunde, aus der hervorging, dass wir alle, obwohl wir hart an unsere Grenzen kamen, sehr viel Spaß hatten.

Müde aber gesund und munter am Ziel......................!
 

 

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