Neues aus der Fachschule

Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt

Traumstart in die Zukunft
Es begann alles mit einem Spiel. Wir hatten die schier unlösbare Aufgabe, 27 neue Namen in knapp 30 Minuten zu lernen. Unser neuer Klassenlehrer Herr Thiele zeigte uns, wie man eine Person und deren Namen mittels eines Bildes im Gedächtnis verankert. Das klappte so gut, dass einige der Kursteilnehmer gleich auch noch ihren Spitznamen dazu bekamen. Schon in den ersten Stunden zeigte sich, dass die Teilnehmer unseres neuen Kurses nahezu perfekt zueinander passten. Obwohl viele unterschiedliche Charaktere mit interessanten Lebenserfahrungen fügten wir uns doch alle von Anfang an in ein gemeinsames Gebilde – den BK 25. So viel Harmonie kennt man sonst nur aus Filmen. Aber Spaß beiseite: In diesen 4 Tagen lernten wir uns auf sehr angenehme Weise kennen. Und natürlich erfuhren wir von Herrn Thiele auch einiges über unsere 3 Jahre dauernde Fachschulausbildung, über Lerninhalte und -ziele, über das Leben als Schüler in der Rohrbacher Straße 128 im Allgemeinen.

Nachts sind alle Katzen …

Es begann nachmittags wie ein harmloser Klassenausflug und endete in einer nächtlichen Durchschlageübung – aber dahinter steckte ein tieferer Sinn. Wir marschierten strammen Schrittes durch den Wald und kamen nach etwa zweieinhalb Stunden in der malerischen Altstadt von Weinheim an. Dort ging es nach einer kurzen Stadtbesichtigung auf eigene Faust in die „Schulungsräume“ der Weinheimer Hausbrauerei. Schule geht bekanntlich auch durch den Magen. Und so bildeten zünftiges Essen und charakterstärkende Getränke einen netten Rahmen, um die Gruppe auf lockere Art noch besser kennen zu lernen. Nach erfolgreichem Abschluss der Gruppengespräche ging es in Richtung Schulungszentrum zurück – und zwar bei Nacht durch den Wald. Einige der bekennenden Stadtbewohner unseres Kurses waren froh, dass sie „altgediente“ männliche Kursteilnehmer dabei hatten, die mit ihren Geschichten über „ihre schönste Zeit unter Männern“ – gemeint ist natürlich die Bundeswehr – endlich unter Beweis stellen konnten, dass Rambo nur ein Film ist. Irgendwie dauerte dann der Rückweg doch etwas länger als vorhergesagt, was aber der guten Laune nicht schadete. Endlich tauchten kurz vor Mitternacht die Lichter des Schulungszentrums am Waldrand auf und wir waren uns jetzt völlig sicher: Ohne die anderen hätten wir das niemals geschafft! Gruppenziel erreicht.

Ernsthaftes und Positives

Neben einer Nachtwanderung gab es auch noch einen selbst organisierten Grillabend, an dem viele von uns bewiesen, dass Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen durchaus positive Tugenden sind. Neben dem spielerischem Kennen lernen unseres Gegenübers hatten wir an den weiteren Tagen auch noch die Gelegenheit, uns der Gruppe vorzustellen. Warum sind wir hier? Wo wollen wir hin? Und wie schaffen wir das? Bei 28 Menschen werden die Antworten mit jeder Aussage interessanter. Und wir erkannten schließlich, dass unser Kurs doch nicht ganz so zufällig in dieser Konstellation zusammen saß, wie es am Anfang schien. Jeder Einzelne hatte seine Gründe für diese Berufswahl – und schnell fügte sich das Puzzle zu einem Ganzen zusammen. Herr Thiele schaffte es auf beeindruckende Weise, uns gegenseitig näher zu bringen. Ob mit interessanten Gruppenarbeiten, witzigen Spielen oder persönlichen Vorträgen – für uns bekam das Motto der Einführungswoche „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ eine klare Bedeutung. Und so verabschiedeten wir uns am Ende des Seminars voneinander mit der Gewissheit, dass die kommenden 3 Jahre für uns etwas ganz Besonderes werden.

BK25


Daniela, Fred-Oluf, Garry & Stefan für den BK25
 

Zurück