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Neues aus der Fachschule
Auf Wiedersehen BK 23!!!

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
Für Ihre berufliche Zukunft und Ihr persönliches Leben wünsche ich Ihnen, dass diese drei Seinsarten Ihre WegbegleiterInnen sein mögen.
Ich wünsche Ihnen, dass die Kraft des Glaubens Sie motiviert und antreibt den Kindern und Jugendlichen in Ihren Arbeitszusammenhängen, die zu meist viel Schatten erleben mussten, dabei behilflich zu sein, dass auch deren Leben gelingen darf.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer wieder daran glauben können, dass es das Leben/Gott nicht so vorgesehen hat, dass die Menschheit in Verlierer und Gewinner aufgeteilt ist.
Dass Sie daran glauben können, dass in jedem Menschen ein „göttlicher Funke“ glüht, dass in jedem Menschen eine machtvolle, gute Kraft existiert, die ins Leben drängen möchte und Sinn und Würde verleiht. Stichworte wie „Selbstaktualisierungstendenz“, „Selbstwirksamkeit“, „Lernfähigkeit“ und die Fähigkeit zu Veränderung fallen mir hierzu ein. Dieser göttliche Funke ist die machtvollste Ressource des Menschen!
Ich wünsche Ihnen, dass Sie den Glauben an Ihre eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen auch in Krisenzeiten nicht verlieren. Lassen Sie sich tragen von der Hoffnung, dass Ihre Arbeit Früchte trägt, auch wenn Sie die Ernte nicht immer miterleben dürfen.
Verlieren Sie nicht die Hoffnung, dass auch andere Menschen den Lebensweg der Ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen kreuzen werden, die zu deren Wachstum und Lebensfähigkeit in dieser Welt Ihren Teil dazu beitragen; möglicherweise dort anknüpfen werden, wo Ihre Wegbegleitung geendet hat. Sie müssen nicht alles alleine machen.
Und hoffen Sie nicht zuletzt darauf, dass Gott das seinige/ihrige dazulegt, oft auch ganz im Verborgenen.
Am meisten wünsche ich Ihnen aber, dass Sie die Macht der Liebe mit all Ihrer Kraft erfüllen möge, denn ohne sie wäre alles nichts.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Quelle des Lebens und des Seins des Menschen immer wieder in sich spüren. Dass Sie eine Liebe zu Ihrem Beruf und den Menschen, denen Sie darin begegnen entwickeln dürfen, die Raum für Respekt vor allem Leben eröffnet. Eine Liebe, die Platz lässt für alles lebendige Wachstum. Die langmütig ist, das Böse nicht nachträgt und sich an der Wahrheit freut.
Vor allem aber wünsche ich Ihnen, dass Sie eine starke Liebe zu sich selbst haben. Eine Selbstliebe, die nicht narzisstisch ist, sondern Demut vor dem Leben schenkt und Sie aufrichtet. Eine Selbstliebe, die Sie befähigt und antreibt anderen liebend zu begegnen.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem Stand. Die Liebe hört niemals auf.
In diesem Sinne alles Liebe!
Ursula Menz
Schulleiterin
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